Nachspielzeit in Westerlund – von Massentransfers und flüchtenden Mitspielern

Dr. Ilka Petermann, Argelander-Institut Bonn Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft – was auf der Erde eine nette Geste ist, kann für Sterne das ganze Leben verändern: als Teil eines engen Doppelsternsystems kann ein Stern im Laufe seines Lebens Materie auf seinen Begleiter übertragen. Der ‚Beschenkte‘ hat auf einmal mehr Brennstoff zur Verfügung, was wie ein … [Weiterlesen…]

Kugelige Klassenzimmer – von bekannten Mitschülern und blauen Unbekannten

Dr. Ilka Petermann, Argelander-Institut Bonn Die Sterne eines Kugelsternhaufens sind im Grunde genommen alle Klassenkameraden. Bei der Entstehung der dichten Sternansammlungen aus einer homogenen Molekülwolke gab es nur eine einzige Sternbildungsphase. Damit haben alle Mitglieder, ganz gleich ob leicht oder schwer, groß oder klein, dasselbe Alter. Der Klassenverband besteht mehr oder weniger unverändert seit Milliarden … [Weiterlesen…]

Auffällig unauffällig: Wenn Schwarze Löcher Appetit bekommen

Dr. Ilka Petermann, Argelander-Institut Bonn Mit der Idee ‚weniger ist mehr‘ können galaktische Schwarze Löcher nicht allzu viel anfangen: Mit bis zu einigen Milliarden Sonnenmassen sind sie echte Schwergewichte mit gewaltigem Hunger auf Materie aus ihrer Umgebung. Aber genau der ist auch, der sie verrät. Astronomen des Atacama Large Millimeter Arrays (ALMA) sind den Rätseln der … [Weiterlesen…]

Die Entwicklung massereicher Sterne

Weekly Science Update – Übersetzt von Harald Horneff Astronomen vermuten, daß sich die meisten Sterne in Haufen bilden, da Befunde darauf deuten, daß ein Ort, der in der Lage ist, einen Stern hervorzubringen, effizient genug ist, für gewöhnlich viele Sterne hervorzubringen. Doch wie dies genau abläuft, ist immer noch unklar. Wenn sich zum Beispiel unsere … [Weiterlesen…]

Kosmische Intelligenz

Weekly Science Update – Übersetzt von Harald Horneff Die künstlerische Darstellung zeigt eine hypothetische, ferne Welt, bewohnt von intelligenten Außerirdischen. Das Mileura Wide-Field Array wird in der Lage sein, unbeabsichtigte Signale von allen Welten in einem Umkreis von 30 Lichtjahren um die Erde herum abzuhören. David A. Aguilar (CfA) Kurz nach dem Urknall, der unser … [Weiterlesen…]

Nur auf der Durchreise?

Weekly Science Update – Übersetzt von Harald Horneff Astronomen haben die Geschwindigkeiten der Großen Magellanschen (hier abgebildet) und der Kleinen Magellanschen Wolke in den drei Raumrichtungen gemessen. Sie fanden überraschend hohe Geschwindigkeiten, die entweder darauf hinweisen könnten, daß die Milchstraße zweimal so viel Masse besitzt wie ursprünglich angenommen oder die Magellanschen Wolken sind nicht gravitativ … [Weiterlesen…]

Beobachtung einer explodierenden Supernova

Weekly Science Update – Übersetzt von Harald Horneff Supernovae, die explosiven Vernichtungen massereicher Sterne, verteilen im All die chemischen Elemente, die in den Vorläufersternen erbrütet wurden. Zusätzlich erzeugen diese ungeheuren Explosionen selbst die meisten Elemente im Periodensystem jenseits von Eisen und zerstreuen sie ebenfalls. Die Anreicherung mit chemischen Elementen alleine macht Supernovae zu ungemein wichtigen … [Weiterlesen…]

Das Whipple-Teleskop untersucht Gammastrahlenausbrüche

Weekly Science Update – Übersetzt von Harald Horneff Gammastrahlenausbrüche (GBRs = Gamma Ray Bursts), die hellsten Ereignisse im bekannten Universum, sind hochenergetische Lichtblitze, die etwa einmal am Tag auftreten, zufällig und über den ganzen Himmel verteilt. Während eines Ausbruchs ist er millionenfach heller als eine ganze Galaxie. Astronomen sind darauf aus, die Natur dieser Ausbrüche … [Weiterlesen…]

Die Geburt von Zwillingen

Weekly Science Update – Übersetzt von Harald Horneff Ungefähr mehr als die Hälfte aller Sterne, annähernd ähnlich wie die Sonne oder größer (auf die Masse bezogen), sind Teil eines Mehrfachsystems – Doppelsterne oder gar Dreifachsysteme, die einander umkreisen. Diese Tendenz spiegelt die vorhandenen Bedingungen wider, als Sterne wie die Sonne sich formten, da höchstwahrscheinlich solche … [Weiterlesen…]

Der Planet um Gamma Cephei

Weekly Science Update – Übersetzt von Harald Horneff Der Stern Gamma Cephei ist etwa achtunddreißig Lichtjahre von der Erde entfernt und leicht am Himmel zwischen Polaris (dem Polarstern) und dem „Stuhl“ der Kassiopeia auszumachen. Nahezu zwanzig Jahre haben Astronomen vermutet, daß Gamma Cephei einen planetarischen Begleiter besitzt. Gamma Cephei war sogar einer der ersten Sterne, … [Weiterlesen…]