Galaxien im frühen Universum (Originalartikel vom 27.07.2018)

Weekly Science Update – Übersetzt von Harald Horneff (Originalartikel unter www.cfa.harvard.edu)   Astronomen haben im letzten Jahrzehnt Tausende von Galaxien entdeckt, die aus Epochen von nur wenigen Milliarden Jahren nach dem Urknall stammen. Viele von ihnen, entdeckt in tiefen optischen und Nahinfrarot-Durchmusterungen, sind Galaxien mit geringer Masse, lichtschwach und schwer zu untersuchen. Leuchtkräftigere, massereiche sternbildende … [Weiterlesen…]

Reif für die Welteninsel

Dr. Ilka Petermann – Arizona State University, Tempe/USA In der griechischen Mythologie war unsere Galaxis einer überraschten, den kleinen Herakles stillenden Hera geschuldet (griechisch ‚gala‘ für ‚Milch‘); für den Philosophen Immanuel Kant waren die anderen sichtbaren Galaxien noch ’neblige Sterne‘, Alexander von Humboldt nannte sie ‚Welteninseln‘. Und den Abenteuerlustigen, Einsamen, Urlaubsreifen oder (Hobby-)Astronomen von heute … [Weiterlesen…]

Die Auswirkung von Sternlicht auf die Atmosphären von Mini-Neptunen

Weekly Science Update – Übersetzt von Harald Horneff   Die Suche nach Exoplaneten führte zur Entdeckung der ersten Planeten in der Größenordnung zwischen 2 und 3.5 Erdradien – geringfügig kleiner als der Planet Neptun in unserem Sonnensystem. Solche Planeten, „Mini-Neptune“ genannt, sind bisher um fünf Sterne mit geringer Masse entdeckt worden, aber da Sterne mit … [Weiterlesen…]

Hochgeschwindigkeitsjets aus einer möglicherweise neuen Klasse von Galaxien

Weekly Science Update – Übersetzt von Harald Horneff   Seyfert-Galaxien gleichen Spiralgalaxien, außer daß sie einen besonders auffälligen, hellen Kern besitzen, der manchmal so leuchtkräftig wie 100 Milliarden Sonnen ist. Ihre gewaltigen Energien sollen erzeugt werden, wenn Materie in Richtung eines zentralen, supermassereichen Schwarzen Lochs fällt und auf eine das Loch umgebende Scheibe akkretiert. Beobachtungen … [Weiterlesen…]

Die kosmischen Keimzellen der Schwarzen Löcher

Weekly Science Update – Übersetzt von Harald Horneff   Supermassereiche Schwarze Löcher mit Millionen oder Milliarden Sonnenmassen an Material werden in den Kernen der meisten Galaxien gefunden. Es wird vermutet, daß sie während der embryonalen Entwicklungsphasen dieser Galaxien eine wichtige Rolle spielen, indem sie als Kristallisationskeime wirken, um die sich herum Material ansammelt. Während der … [Weiterlesen…]

Ein supermassereiches Schwarzes Loch mit Rückstoß

Weekly Science Update – Übersetzt von Harald Horneff   Wenn Galaxien zusammenstoßen, werden die zentralen supermassereichen Schwarzen Löcher, die in ihren Kernen sitzen, sich letztlich in einem Binärsystem umkreisen, zumindest derzeitigen Simulationen zufolge. Einsteins Allgemeine Relativitätstheorie sagt voraus, daß Massen in einem Binärsystem Gravitationswellen abstrahlen sollten, vergleichbar den beschleunigten elektrischen Ladungen, die elektromagnetische Wellen abstrahlen, … [Weiterlesen…]

Ein Infrarot-Atlas wechselwirkender Galaxien

Weekly Science Update – Übersetzt von Harald Horneff Die meisten Galaxien, einschließlich unserer eigenen Milchstraße, sind durch Wechselwirkung mit einer anderen Galaxie zu irgendeinem Zeitpunkt in ihrer Vergangenheit beeinflußt worden. Wechselwirkungen zwischen Galaxien können einen Anstieg bei der Sternentstehungsaktivität wie auch eine erhöhte Aktivität um das Schwarze Loch im Kern auslösen. Diese allgemeinen Verhaltensmuster konnten … [Weiterlesen…]

Wie Scheibengalaxien funktionieren (Originalartikel vom 20.07.2018)

Weekly Science Update – Übersetzt von Harald Horneff (Originalartikel unter www.cfa.harvard.edu)   Scheibengalaxien wie unsere eigene Milchstraße, geprägt von einer abgeplatteten Scheibe aus Sternen und Gas (oftmals zusätzlich mit einer zentralen Ausbuchtung an Material), zeigen eine große Vielfalt an Massen, Größen und Sternenzahl. Gleichwohl teilen sich alle Scheibengalaxien, sowohl im lokalen als auch im fernen … [Weiterlesen…]

Funkle, funkle neugeborener Stern

Weekly Science Update – Übersetzt von Harald Horneff   Sterne entstehen in dichten, kalten Wolken aus molekularem Gas und Staub. Wenn die lokale Dichte hoch genug ist, kann die Materie durch die Schwerkraft zusammenfallen und einen neuen Stern bilden, ein sogenanntes junges stellares Objekt (young stellar object = YSO). In seinen frühen Phasen beherrscht eine … [Weiterlesen…]

Magnetfelder auf sonnenähnlichen Sternen

Weekly Science Update – Übersetzt von Harald Horneff   Die Sonne rotiert langsam, etwa einmal alle 24 Tage an ihrem Äquator, wobei das heiße Gas bei jedem Breitengrad mit einer leicht unterschiedlichen Rate rotiert. Rotation hilft, den Mechanismus anzutreiben, der stellare Magnetfelder mit Energie versorgt und bei langsam rotierenden sonnenartigen Sternen ebenfalls hilft, den solaren … [Weiterlesen…]